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By Dr. M. Croci-Maspoli, PD Dr. F. Essl (auth.), Franz Essl, Wolfgang Rabitsch (eds.)

Das Buch „Biodiversität und Klimawandel“ bietet einen zusammenfassenden Überblick der Klimawandeleffekte für die Biodiversität in Mitteleuropa. Dabei nimmt die Bewertung der beobachteten und prognostizierten Folgen des Klimawandels auf Arten und Lebensräume und die Ableitung von Handlungsoptionen unter der Leitlinie des frühzeitigen Handelns und der Risikovorsorge einen zentralen Raum ein. Es werden auch Querverbindungen zu menschlichen Aktivitäten wie Land- und Forstwirtschaft, Jagd und Fischerei gezogen und die Implikationen für die Gesundheitsvorsorge dargestellt. Besonderer Stellenwert wird Wechselwirkungen mit anderen Elementen des international swap wie Biologischen Invasionen und Landnutzungswandel eingeräumt. Ergebnisse von Fallstudien werden zur anschaulichen Darstellung der Zusammenhänge präsentiert.

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Die Entwicklung der Emissionen ist jedoch erst in der zweiten Hälfte des 21. Jahrhunderts entscheidend für die klimatische Entwicklung. Somit könnte der Temperaturanstieg gegen Ende des 21. Jahrhunderts 2,5–5,5 °C betragen (Abb. 1-20). Der Anstieg der Temperatur ist im Winter im nördlichen Mitteleuropa besonders ausgeprägt, im Sommer ist das geographische Muster genau umgekehrt. 01 02 03 04 05 hausen et al. 2009, Parry et al. 2009, WBGU 2009, Abb. 1-18). Die bisher völlig unzureichenden Klimaschutzanstrengungen machen die Einhaltung des 2 °C-Ziels zudem immer unwahrscheinlicher.

Immer dann, wenn Verursacher und Leidtragende des Klimawandels nicht identisch sind, sind Gerechtigkeitsfragen berührt (Eser et al. 2011). Aus ethischer Perspektive ist in diesen Fällen das Vorsorgeprinzip durch das Verursacherprinzip zu ergänzen. In der Rio-Deklaration wird diesbezüglich eine „gemeinsame aber differenzierte Verantwortung“ aller Länder dieser Erde proklamiert (UN 1992b, Prinzip 7). Wie dieses Prinzip praktisch umgesetzt werden kann, wie eine gerechte Verteilung der Kosten für Anpassung und Vermeidung aussieht, und wie faire Verfahren der Verteilung gestaltet sein müssen, das sind Schlüsselfragen der Klimapolitik, um deren Beantwortung bei den Vertragsstaatenkonferenzen bislang weitgehend erfolglos gerungen wird.

Eisbohrkerne, Pollenanalyse, Gewässersedimente), kann das Klima weit zurückliegender Perioden nur erschwert rekonstruiert werden. In jüngerer Vergangenheit erfolgte jedoch eine aktive Weiterentwicklung der Methoden, so dass auch weit zurückreichende Klimaarchive wie Sedimente und Eisbohrkerne vermehrt und mit zunehmender Aussagekraft analysiert werden können. In der Erdgeschichte war es im Vergleich zu heute meist merklich wärmer, über lange Zeiträume herrschte selbst in polaren Gebieten ein gemäßigtes Klima und größere Vergletscherungen fehlten.

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