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By Nikolaus Schröck

Vor dem Hintergrund gesellschaftlichen Wandels stehen Schulen vor der Herausforderung, Verantwortung für eigene Schulentwicklungsprozesse zu übernehmen. Organisations-, own- und Unterrichtsentwicklung sollen neben der Schulleitung auch durch schulische Steuergruppen vorangebracht werden. Ihre Aufgaben sind komplex und die Abgrenzungslinien von den Tätigkeitsfeldern der Schulleitung vage. In seiner empirischen Untersuchung zur Handlungspraxis der Steuergruppen zeigt Nikolaus Schröck Spannungsfelder auf, in denen diese Gruppen agieren, und rekonstruiert die Dilemmata, denen sie ausgesetzt sind. Mit dieser qualitativ-rekonstruktiven Studie werden die konzeptionellen Entwürfe der Schulentwicklungsberatung erstmals durch die Perspektive der Akteure ergänzt.

Das Buch wendet sich an Dozierende und Studierende der Erziehungswissenschaft und qualitativen Sozialforschung sowie an Mitarbeiter in der Lehrerbildung, der Schulberatung, an Schulentwicklungsmoderatoren und an das Leitungspersonal in Schulen (Schulleiter/-innen, Fachleiter/innen, schulische Steuergruppen).

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U. a. Fullan 1999; Klippert 2000). Bei den exemplarisch genannten Bereichen wird in der Forschung allerdings überwiegend mit individualisierten Verfahren unterschiedlichster Art gearbeitet. Es werden offene Verfahren, wie z. B. biographische oder narrative Interviews, und geschlossene (halbstandardisierte oder standardisierte) Verfahren verwendet (vgl. u. a. 4 Das Gruppendiskussionsverfahren 37 appels 2007a). Damit sind zwar Einblicke in die individuellen Interessenlagen der Beteiligten möglich, die Bedeutung der gemeinsamen Prozesse kann allerdings weniger erhellt werden.

Die formulierende Interpretation „verbleibt noch im Bereich des ‚immanenten’ Sinngehalts“ (Bohnsack 2003, S. 134, Hervorhebung i. ), ohne allerdings zum „Wahrheitsgehalt“ der Aussagen Stellung zu nehmen. Nach Bohnsack bleibt „der Interpret innerhalb des (Orientierungs-)Rahmens der Gruppe, er macht diesen noch nicht zum Gegenstand begrifflich-theoretischer Explikation“ (Bohnsack 2003, S. 134, Hervorhebung i. ). ] eine der schwierigsten Anforderungen“ (Loos/Schäffer 2001, S. 62) ist und daher besonders beachtet werden muss.

Bei Realgruppen, also solchen Gruppen, die auch außerhalb der Erhebungssituation bestehen oder über strukturidentische, sozialisationsgeschichtliche Hintergründe verfügen (z. B. den gleichen Beruf ausüben), kann man nun davon ausgehen, dass diese über eine gemeinsame Erfahrungsbasis verfügen, denn diese ist ja eine der, wenn nicht so¬gar die Gemeinsamkeit, die die Gruppe zusammenhält, oder auf deren Grundlage sie sich konstituiert hat“ (Loos/Schäffer 2001, S. 44, Hervorhebungen i. ). Ausgangspunkt ist die Annahme, dass der kollektiv geteilte Erfahrungshintergrund, d.

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