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By Karl-D. Gundermann

Das ausserordentlich umfangreiche Forschungsgebiet, das Gegenstand dieser Monographie ist, entwickelt sich seit dem 2. Weltkrieg sturmisch. Ursachen hierfur sind die immer empfindlicheren photoelektrischen Mess gerate und neue chemische und physikalisch-chemische Arbeitsmethoden. Dennoch sei es gewagt, die Ergebnisse und Probleme vor allem aus der Sicht des organischen Chemikers in grosserem Umfang darzustellen, als es bisher in Ubersichtsartikeln und Buchkapiteln (z. B. (1), (2)) geschehen konnte. Eine "Bestandsaufnahme" ist zum gegenwartigen Zeitpunkt no longer wendig. Es werden deshalb die bisher erzielten Ergebnisse und theore tischen Ansatzpunkte so dargestellt, dass der mit diesem faszinierenden Gebiet weniger Vertraute sich hineinfinden kann, der Fachmann aber die Moglichkeit hat, Anregungen fur weitere Untersuchungen zu gewin nen. Bezuglich der Ausfuhrlichkeit der Darstellung wird ein Niveau ge wahlt, welches etwa in der Mitte zwischen dem von Originalarbeiten und Review-Artikeln liegt. In gewissem Umfang sind auch organisch-prapa rative Befunde einbezogen worden. Herrn Professor Dr. Joachim STAUFF (FrankfurtJM.) bin ich zu beson derem Dank fur die kritische Durchsicht des Manuskriptes und wertvolle Anregungen und Diskussionen verpflichtet. Herr Professor Dr. Gerhard BERGMANN (Bochum) hat das Entstehen des Buches mit stets aktivem Interesse begleitet und wichtige Hinweise bei den Korrekturen gegeben. Ich danke ihm sehr herzlich dafur. Zu danken habe ich ferner Herrn Dr. Hans-Friedrich ErcKE fur seine sorgfaltige Mitarbeit am textual content, Herrn D

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Auch dies stimmt mit dem Experiment überein, obwohl die Gleichung [R·] = Geschwindigkeit der Radikalbildung , kinhib [Inhibitor] die unter Annahme des stationären Zustandes abgeleitet wurde, nur annäherod richtig sein kann. Denn es werden Kettenabbruchreaktionen nicht berücksichtigt, bei denen der Inhibitor nicht beteiligt ist. 47 Oxalylchlorid Nach dem vorgeschlagenen Mechanismus liefert ausschließlich die Zersetzung der Monoperoxy-oxalsäure die Anregungsenergie für den Aktivator. Untersuchungen an ähnlichen Peroxyden ((9) und (3)) haben zu dem Ergebnis geführt, daß Chemilumineszenz bei der Zersetzung von 0 0 II II Peroxyden des Typs ROOC-C-OH offenbar allgemein nach dem Reaktionsschema: 0 II I ROOC-C-OH I Aktivator ------+ H 20 + C02 + I CO I + Aktivator* auftritt.

Photobiol. 4, 1199 (1965). 3. , u. W. A. WATERS: Nature 203, 1063 (1964); Soe. (B) 1966, 1040. 44. VAsrL'Ev, R. : Doklady Akad. R. 124, 1258 (1959). 45. , H. J. HusTER, F. LoHMANN u. H. ScHMIDKUNZ: Z. physik. Chem. N. F. 40, 64 (1964). 45a. - u. G. HARTMANN: Ber. Bunsenges. physik. Chem. 69, 145 (1965). 46. , u. B. H. T. BrELSKI: Am. Soe. 83, 4467 (1961). 47. DrxoN, W. , u. R. 0. C. NoRMAN: Nature 196, 891 (1962); Soe. 1963,3119. 48. : Chem. Reviews SO, 375 (1952). 49. WrBERG, K. : Am. Soe. 75, 3961 (1953).

Es kann als sehr wahrscheinlich angenommen werden, daß diese Chemilumineszenzreaktion nach analogen Radikalketten-Mechanismen abläuft wie die der niedermolekularen Kohlenwasserstoffe. Damit liegt eine praktische Anwendbarkeit der Chemilumineszenz von Polymeren auf der Hand: man kann damit die Oxydationsstabilität von Polypropylen und ähnlichen hochmolekularen Kohlenwasserstoffen und damit zusammenhängend die Wirksamkeit von Antioxydantien untersuchen. Zur Aufklärung des Mechanismus dieser Chemilumineszenz wurde als Modell die thermische Zersetzung von Dicumylperoxyd in Squalan untersucht [85).

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