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By L. E. Sutton (auth.)

Im Sommersemester 1960 conflict Dr. L. SUTTON aus Oxford als Gast der Naturwissenschaftlich-mathematischen Fakultät in Heidelberg. Wäh­ rend dieser Zeit hat er vor einem Kreis von interessierten Doktoranden ein Seminar über Molekülstruktur und chemische Bindung gehalten. Im Anschluß an diese Stunden waren wir viel zusammen und haben über die angeschnittenen Fragen diskutiert. Sowohl meine Schüler wie auch ich selbst hatten von diesen Diskussionen einen außerordentlichen Ge­ winn. Wir empfingen aus diesen Gesprächen so viele Anregungen, daß in mir der Wunsch entstand, den Inhalt dieser Gespräche festzuhalten und anderen Chemikern, die sich mit der Synthese, mit dem Verhalten und der Struktur von anorganischen kovalenten Stoffen befassen, zugänglich zu machen. In dem vorliegenden Buch finden sich nun diese Vorstellun­ gen, über die Dr. SUTTON zu uns gesprochen hat. Der Entstehungsge­ schichte nach ist das Buch kein Lehrbuch, ja nicht einmal eine abge­ schlossene Darstellung über das, used to be wir heute über Molekülstruktur und chemische Bindung wissen. Es gibt lediglich moderne Gedanken zu diesen Fragen wieder - Gedanken aber, deren Kenntnis für den Anorganiker förderlich und wichtig ist. Diese Gedanken sind mit all ihrer Problematik und Unvollständigkeit dargestellt worden; außerdem ist versucht wor­ den, möglichst anschauliche Bilder zu benutzen, die für den Chemiker vielfach hilfreicher sind als exakte mathematische Formulierungen. Das Gedankengut kann im Laboratorium, wie ich glaube, dann fruchtbar werden, wenn guy sich durch ein besinnliches Studium mit der Proble­ matik der angeschnittenen Fragen vertraut macht.

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C. HURLEY und J. E. LENNARD-JONES2 andererseits haben durch Berechnungen an Zweielektronen-Modellsystemen gezeigt, daß unter gewissen VorausTabelle 6 Die Elektronegativitäten der Elemente (nach PAULING) Li Be 1,0 1,5 Na Mg 0,9 1,2 K Ca 0,8 1,0 Rb Sr 0,8 1,0 Cs Ba 0,70,9 Fr Ra 0,70,9 B 2,0 Al 1,5 Sc 1,3 Y 1,2 La-Lu 1,1-1,2 Ac 1,1 H 2,1 Ti V Cr Mn 1,5 1,6 1,6 1,5 Tc Zr Nb Mo 1,4 1,6 1,8 1,9 Hf Ta W Re 1,3 1,5 1,7 1,9 Th Pa U Np-No 1,3 1,5 1,7 1,3 Fe 1,8 Ru 2,2 Os 2,2 Co 1,8 Rh 2,2 Ir 2,2 Ni 1,8 Pd 2,2 Pt 2,2 Cu 1,9 Ag 1,9 Au 2,4 C N 0 F 2,5 3,0 3,5 4,0 Si P S Cl 1,8 2,1 2,5 3,0 Zn Ga Ge As Se Br 1,6 1,6 1,8 2,0 2,4 2,8 Cd In Sn Sb Te I 1,7 1,7 1,8 1,9 2,1 2,5 Hg Tl Pb Bi Po At 1,91,8 1,8 1,9 2,0 2,2 setzungen eine Beziehung zwischen LI AB und charakteristischen Eigenschaften von der obigen Form der Atome A und B aus den Veränderungen abgeleitet werden kann, die als Folge der Kernabstoßung im Molekül auftreten.

New York: 1960. Elektronegativität 51 Das Argument, auf Grund dessen die Elektronegativitäten abgeleitet wurden, ist allerdings nicht notwendigerweise richtig, und daher mag die Bedeutung der x-Werte nicht ganz die von PAULING vorgeschlagene sein. T. L. COTTRELL und L. E. SUTTONl einerseits und A. C. HURLEY und J. E. LENNARD-JONES2 andererseits haben durch Berechnungen an Zweielektronen-Modellsystemen gezeigt, daß unter gewissen VorausTabelle 6 Die Elektronegativitäten der Elemente (nach PAULING) Li Be 1,0 1,5 Na Mg 0,9 1,2 K Ca 0,8 1,0 Rb Sr 0,8 1,0 Cs Ba 0,70,9 Fr Ra 0,70,9 B 2,0 Al 1,5 Sc 1,3 Y 1,2 La-Lu 1,1-1,2 Ac 1,1 H 2,1 Ti V Cr Mn 1,5 1,6 1,6 1,5 Tc Zr Nb Mo 1,4 1,6 1,8 1,9 Hf Ta W Re 1,3 1,5 1,7 1,9 Th Pa U Np-No 1,3 1,5 1,7 1,3 Fe 1,8 Ru 2,2 Os 2,2 Co 1,8 Rh 2,2 Ir 2,2 Ni 1,8 Pd 2,2 Pt 2,2 Cu 1,9 Ag 1,9 Au 2,4 C N 0 F 2,5 3,0 3,5 4,0 Si P S Cl 1,8 2,1 2,5 3,0 Zn Ga Ge As Se Br 1,6 1,6 1,8 2,0 2,4 2,8 Cd In Sn Sb Te I 1,7 1,7 1,8 1,9 2,1 2,5 Hg Tl Pb Bi Po At 1,91,8 1,8 1,9 2,0 2,2 setzungen eine Beziehung zwischen LI AB und charakteristischen Eigenschaften von der obigen Form der Atome A und B aus den Veränderungen abgeleitet werden kann, die als Folge der Kernabstoßung im Molekül auftreten.

17 a-e. Elektronenverteilung in einem a) angeKohlenstoffatom, b) Stickstoffatom, c) SauerAtomen ein Orbital zur Verfü- regtenstoffatom, d) Fluoratom und e) Neonatom gung steht und wenn zwei Elektronen vorhanden sind. Dies gilt für bis zu drei Bindungen zwischen jedem Atompaar, wenn nur s- und p-Orbitale zur Verfügung stehen oder bis zu fünf Bindungen, wenn dane ben auch d-Orbitale verfüg bar sind. Entfällt auf ein Paar von Atomorbitalen nur ein Elektron, so ist die entstehende Bindung schwach. Das gleiche gilt für den Fall, daß drei Elektronen untergebracht werden müssen.

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