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By André Habisch

Corporate Citizenship - unternehmerisches Bürgerengagement - ist Gegenstand einer wachsenden Diskussion im In- und Ausland. Es formuliert Herausforderungen an die strategische Unternehmensführung, in der Kooperation mit unternehmensexternen Partnern aktiv gesellschaftliche Probleme anzugehen. Unternehmen profitieren in vielfältiger Weise von bereichsübergreifenden Netzwerken, bedürfen aber zu deren Aufbau und Pflege ganz eigener Kompetenzen. Die Bewerbungen um den Unternehmenspreis der Initiative "Freiheit und Verantwortung", die dem Band zugrunde liegen, bilden die umfangreichste Darstellung von "best practices" deutscher Unternehmen. Sie verbinden sich mit einem Überblick über hochaktuelle Dokumente und Initiativen zur Thematik auf nationaler und internationaler Ebene: ein Standardwerk zu einer immer wichtiger werdenden Thematik.

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Denn noch stärker als staatlich sanktionierte Rechtsregeln (denen man sich nur unter relativ hohen Kosten entziehen kann) müssen sich kollektive Selbstbindungen vom Typ Soziales Kapital zumindest mittelfristig als vorteilhaft fur die darin eingebundenen Bürgerinnen und Bürger erweisen. Die ,Investitionen', die sie in solche freiheitlichen Selbstbindungen tätigen, sind ,kostenträchtig' - sei es direkt durch den Einsatz von Zeit und Geld, sei es indirekt durch die entgangenen Alternativen (,Opportunitätskosten'), wie es etwa 1.

Finanzieller Art) fur bürgerschaftliehe Selbstorganisation gegeben werden sollten. Zur Beurteilung derartiger Förderstrategien ist zu berücksichtigen, dass die dafur aufgewandten finanziellen Mittel ja vorher Bürgerinnen und Bürgern als Steuern und Abgaben entzogen worden sind und dadurch Handlungsspielräume der Bürgergesellschaft eingeschränkt haben. Es wäre zudem naiv zu ignorieren, dass staatliche Förderprogramme immer auch ein Element der Bevormundung und der einseitigen Orientierung am politisch korrekten und zeitgemäß-opportunen Mitteleinsatz aufweisen.

Putnam sieht dagegen eher eine Komplementarität zwischen starkem Staat und starker Bürgergesellschaft. In den norditalienischen Regionen entwickelt sich beides parallel, während im Süden ein allzuständiger Staat das Wachstum bürgerschaftlicher Netzwerke verhindert. 3. Letzteren Aspekt betont E. Ostrom. Denn gerade die Abwesenheit einer externen Erzwingungsinstanz ,Staat' macht die Überwachung von Regeln und die Sanktion von Regelübertritten durch die Bürger selbst notwendig. Sie schaffen damit aus sich selbst heraus eine Kooperationskultur wechselseitigen Vertrauens und ermöglichen das Wachstum Sozialer Ordnung und ,kollektiven Handeins'.

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